Das Programm Migrantinnen in Niedersachsen - Integration gestalten!

Ziele des Handlungsprogramms sind:

  • Integration unter der Maßgabe von Demokratie und Gleichberechtigung
  • Klima der Akzeptanz zwischen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund schaffen
  • Integration als Querschnittsaufgabe in Verwaltung und Politik verankern
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für geschlechtergerechte Integration
  • Aufbau Interkultureller Kompetenz
  • Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Halbzeit im Projekt Migrantinnen in Niedersachsen

Seit eineinhalb Jahren werden im Rahmen des Landesprogramms "Migrantinnen in Niedersachsen - Integration gestalten" Projekte und Initiativen kommunaler Gleichstellungsbeauftragter gefördert, die Integrationsmaßnahmen unter der Maßgabe von Gleichberechtigung und Chancengleichheit entwickeln und durchführen sowie Beispiele gelingender Integration bekannt machen. Begleitet und unterstützt werden die Aktionswochen von der gleichnamigen Wanderausstellung, die für ein Miteinander von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund wirbt.

Zur Halbzeit des laufenden Landesprogramms fand am 23.September 2009 in der Vernetzungsstelle ein erstes Bilanzgespräch mit dem zuständigen Referat des Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Frauen der AG "Migrantinnen" und einer Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros sowie den zuständigen Frauen aus der Vernetzungsstelle statt.

Neben einer Auswertung der bisher 85 kommunalen Projekte (davon 40 in 2008, 45 in 2009), stand die Frage nach der Erreichung der Projektziele, den Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen der Aktionswochen 2010 sowie auf zukünftige Aktionswochen auf der Tagesordnung. (22.10.2009)

Aktionswochen gestartet

Auftakt_Migrantinnen_MinisterinDie Niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat das landesweite Aktionsprogramm "Migrantinnen in Niedersachsen - Integration gestalten" am 28.4.2008 in Hannover gestartet. Prof. Dr. Rita Süssmuth hob in ihrem Vortrag die "Rolle der Frau im Integrationsprozess" hervor. Die vielen Gleichstellungsbeauftragten und die Hauptverwaltungsbeamten und -beamtinnen sowie weitere Vertretungen aus Kommunen und Verbänden konnten sich über die Initiative informieren. mehr