Empfang von Integrationslotsinnen und Integrationslotsen

Einige Zugewanderte sprechen nur wenig oder gar kein Deutsch, anderen ist das deutsche Schulsystem noch fremd. Für wieder andere ist jeder Behördengang eine Herausforderung. Ihnen gemeinsam ist, dass ehrenamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen sie dabei unterstützen, in unserer Gesellschaft anzukommen. Sie begleiten Behördengänge, Arztbesuche, Schul- und Kindergartenanmeldungen. Sie gehen mit auf Wohnungs- und Jobsuche oder sie betreuen Projekte wie Fahrradwerkstätten oder Schwimmkurse. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt: "Die vielen ehrenamtlichen Integrationslotsinnen und -lotsen stärken Zugewanderte in ihrem Integrationsprozess. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für die gesamte Gesellschaft. Sie sind ein Vorbild für uns alle." Etwa 90 besonders engagierten Frauen und Männern hat die Ministerin bei einem feierlichen Empfang im Gästehaus der Landesregierung für ihre herausragende Arbeit gedankt und ihnen Urkunden zur Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements überreicht. www.ms.niedersachsen.de (22.5.2017)

Worte helfen Frauen | Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen

Worte-helfen-FrauenGleichberechtigung und Vernetzung e.V. führt für das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Projekt "Worte helfen Frauen" - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen durch. Es werden Gelder zur Verfügung gestellt, die es den Gewaltberatungsstellen, Frauenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen in Niedersachsen ermöglichen, Übersetzungsleistungen für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen abzurechnen. www.worte-helfen-frauen.de (5.1.2017)

App 'RefuShe' unterstützt Integration geflüchteter Frauen und bietet Hilfe bei Gewalt

RefuShe_AppDas Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen verstärkt mit einer neuen App sein Engagement für geflüchtete Frauen: "RefuShe" bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können. (22.12.2016) mehr

Niedersachsen | Bessere Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt

Acht Projektträger des Programms "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" bekommen im nächsten Jahr für ihren Sonderschwerpunkt zur Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen mehr Geld. Die Koordinierungsstellen werden ab Januar 2017 mit jeweils 70.000 Euro zusätzlich vom Niedersächsischen Gleichstellungsministerium unterstützt. Fachfrauen mit interkulturellen Kenntnissen oder eigener Migrationserfahrung werden sich bei diesen Koordinierungsstellen als Interessensvertreterinnen neu angekommener Frauen um deren besondere Situation kümmern. Zu ihrer Arbeit gehören der Auf- und Ausbau von Austausch- und Informationsangeboten sowie von Patinnen-Modellen, die Kontaktpflege zu Unternehmen und die Vernetzung regionaler Aktivitäten. (8.12.2016) mehr

Vielfalt - unsere Zukunft

Vielfalt-unsere-ZukunftDie Niedersächsische Landesregierung hat mit den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und Berufsverbände eine Vereinbarung zur interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung geschlossen. Damit diese Vereinbarung auch umgesetzt werden kann ist nun unter dem Motto "Vielfalt - unsere Zukunft" ein neuer Leitfaden herausgegeben worden. Darin wird aufgezeigt, wie die interkulturelle Öffnung der Verwaltung eingeleitet und umgesetzt werden kann. Der Leitfaden gibt praktische Handlungsempfehlungen für die Organisations- und Personalentwicklung. Besonderer Bestandteil des Leitfadens sind Beispiele von Beschäftigten mit Zuwanderungsgeschichte und ihrem persönlichen Werdegang. Die Broschüre bietet für die Einrichtungen des Landes und für andere Stellen der öffentlichen Verwaltung Anregungen und Hilfestellungen. Sie steht auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums zum Download bereit. (14.10.2016)

Niedersachsen | Fördermittel zur beruflichen Orientierung zugewanderter Frauen

Zugewanderten Frauen gelingt nur schwer der Sprung auf den Arbeitsmarkt. Traditionelle Rollenverteilungen, Sprachbarrieren oder zum Beispiel unzureichende Kinderbetreuungsangebote sind meist die Gründe dafür. Dabei wollen nach einer Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge rund drei Viertel aller zugewanderten Frauen arbeiten gehen. Diesen Wunsch fördert das Land Niedersachsen, indem es die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in 2017 und 2018 mit zusätzlichen Mitteln ausstattet: Interessierte Koordinierungsstellen können sich bei der Niedersächsischen Förderbank NBank, um diese Mittel bewerben. Für die Jahre 2017 und 2018 stehen dafür bis zu 70.000 Euro je Koordinierungsstelle bereit. (4.8.2016) mehr