Niedersachsen | Bessere Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt

Acht Projektträger des Programms "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" bekommen im nächsten Jahr für ihren Sonderschwerpunkt zur Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen mehr Geld. Die Koordinierungsstellen werden ab Januar 2017 mit jeweils 70.000 Euro zusätzlich vom Niedersächsischen Gleichstellungsministerium unterstützt. Fachfrauen mit interkulturellen Kenntnissen oder eigener Migrationserfahrung werden sich bei diesen Koordinierungsstellen als Interessensvertreterinnen neu angekommener Frauen um deren besondere Situation kümmern. Zu ihrer Arbeit gehören der Auf- und Ausbau von Austausch- und Informationsangeboten sowie von Patinnen-Modellen, die Kontaktpflege zu Unternehmen und die Vernetzung regionaler Aktivitäten.

"Wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt! Zugewanderte Frauen dürfen nicht an den Rand gedrängt und alleine gelassen werden", betonte Frauen- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt. "Viele Frauen haben in ihren Heimatländern unterschiedlichste Kompetenzen erworben, die sie nun hier bei uns einbringen können. Sie gehören in die Mitte der Gesellschaft und können durch Erwerbstätigkeit besser integriert werden. Dabei unterstützen wir sie sehr gerne", so Rundt.

Die acht Koordinierungsstellen, die für eine Förderung mit erweitertem Schwerpunkt "Geflüchtete Frauen" ausgewählt wurden, sind:

  • Region Hannover
  • VNB Nienburg
  • Landkreis Vechta
  • Landkreis Cuxhaven
  • Grone-Schulen Bremervörde
  • Werk-statt-Schule Northeim
  • feffa e.V. Lüneburg
  • Weserbergland Hameln
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